Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   The Berean Call
   Soundwords
   Heplev

Webnews



http://myblog.de/biblicalperception

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Hier ein sehenswerter Vortrag von dem Historiker Josh McDowell zur Authentizität der Bibel - für alle die des Englischen mächtig sind.

 

Part 1:

 

Part 2:


 

Part 3

http://de.youtube.com/watch?v=9eX6aejti0k (den Rest dann über related)
5.1.08 18:30


Der böse Gott des Alten Testements, Jesus und die Hölle

"Der Gott des Alten Testaments ist die unangenehmste Gestalt in der gesamten Literatur: Er ist eifersüchtig und auch noch stolz darauf; ein kleinlicher, ungerechter, nachtragender Überwachungsfanatiker; ein rachsüchtiger, blutrünstiger ethnischer Säuberer; ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, Kinder und Völker mordender, ekliger, größenwahnsinniger, sadomasochistischer, launisch-boshafter Tyrann."

                                                                    R. Dawkins.

 

Soweit Dawkins, seines Zeichen ein unterdurchschnittlicher Pseudophilosoph, herrlich populitisch und von Atheisten als "intellektuell" gepriesen. Die sich eigentlich selbst diskreditierende Polemik, kommt merkwürdigerweise an. Doch was ist das nun für ein Gott den die Bibel im Alten Testament beschreibt?

 

Der Gott der Bibel ist ein großer heiliger und vollkommen gerechter Gott. Seine Maßstäbe sind vollkommen. Wenn man das Gesetz welches in der Tora entfaltet wird nimmt, hat man Gottes Maßstab für Vollkommenheit. Dies  kann ohne Zweifel kein Mensch erfüllen. Auf der einen Seite haben wir einen vollkommen guten und heiligen Gott, der keine Sünde akzeptieren kann. Er ist vollkommen gerecht und das verlangt, das Auslöschen jedweder Sünde, Ungerechtigkeit und Bosheit. Der Mensch hat willentlich Gott abgelehnt und dem Guten den Rücken gekehrt. Unsere Vorstellungen von Gerechtigkeit sind so erbärmlich im Lichte der Heiligkeit Gottes. Gott definiert die Moral und das Gute und ist so vollkommen, dass ein Mensch Gottes Anwesenheit nicht ertragen könnte. Durch seinen Gotteshass und sein willentliches Ablehnen Gottes, verdient er rechtmäßig die ewige Strafe, das ewige Getrenntsein von Gott. Es gibt auch nichts anderes was Recht und Moral ausmacht, als Gott. Doch die welche ihren Schöpfer hassen, liebt er durch und durch. Der Gott des Alten Testaments spricht: 


"Ich habe dich eh und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte." (Jeremia 31,3)

"Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat..." (aus Römer 8)

 

Das Kreuz von Golgatha zeigt, wie ernst Gott die Sünde nimmt. Der Sohn Gottes muss sterben, weil Gott den Sünder so sehr liebt. Er gibt sein Alles um den Menschen mit Gott zu versöhnen. Gott hat die Versöhnung wohlgemerkt nicht nötig und wäre rechtmäßig darin alle Menschen aufgrund ihrer Schlechtigkeit und Verderbtheit zu verdammen. Aber er verdammt seinen eigenen Sohn und lässt ihn die schreckliche Strafe ertragen. Seine Heiligkeit verlangt das Verurteilen der Sünde, aber seine Liebe kennt keine Grenzen. Die Initiative geht allein von Gott aus, der Sünder sucht nicht das Gute, sondern hasst es. Er hat einen verdorbenen Sinn, einen verdorbenen Geschmack, eine erbärmliche Vorstellung von Gerechtigkeit und eine irrationale Ablehnung Gottes. Im Lichte der Rechtmäßigkeit und Gerechtigkeit aller Taten des einen Gottes, muss man das Gericht was Gott immer wieder über die Menschheit verhängte verstehen. Es ist allein Gnade, dass Gott die Menschen angesichts ihrer Verdorbenenheit nicht sofort richtet.  

 

"...wenn aber Gott, willens, seinen Zorn zu erweisen und seine Macht zu erkennen zu geben, mit vieler Langmut die Gefäße des Zorns ertragen hat, die zum Verderben zubereitet sind..."

 

"...Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe. Wir wissen aber, dass das Gericht Gottes der Wahrheit entsprechend über die ergeht, die so etwas tun. Denkst du aber dies, Mensch, der du die richtest, die so etwas tun, und dasselbe verübst, dass du dem Gericht Gottes entfliehen wirst?  Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet? Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,  der einem jeden vergelten wird nach seinen Werken..."

 

Ja der Gott des Alten Testaments ist ein gerechter Gott, der die Anmaßung des Geschöpfes erträgt, es unendlich liebt, aber keine Ungerechtigkeit und Schlechtigkeit akzeptieren kann. Irgendwann ist es zu spät und der geduldige, langmütige Gott wird die widersinnige Entscheidung des ihn hassenden Geschöpfes akzeptieren. Der Mensch ist böse und ist vielmehr schon gerichtet wenn er Jesus Christus nicht annimmt. Hier begegnet man oftmals den polemischen Worten: " Liebe mich oder brenne" oder man hört das Jesus Christus als "geisteskranker Masochist" tituliert wird.

 

Dem ersten kann man entgegenhalten, dass der Mensch sich selbst hoffnungslos verschuldet hat (ich rede nicht nach den erbärmlichen Maßstäben menschliche Gerechtigkeit) und Gott alles Recht hat ihn zu verdammen. Weil Gott aber Liebe ist, opfert er seinen eigenen Sohn, was für einen Menschen nicht im Ansatz nachzuvollizehen ist.

"Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand auch zu sterben wagen. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist." (Römer 5)

 

Hier wird für den Menschen verständlich dargestellt was es bedeutet. In den Augen Gottes, des vollkommen guten und Heiligen ist Sünde viel problematischer als sie vom Menschen wahrgenommen wird. Der zweiten polemischen Aussage kann man nur ihre Unverständnis des Begriffes Opfer entgegenhalten. Es darf also an dem Verstand desjenigen gezweifelt werden, der dies als "Masochismus" bezeichnet.

Der Gott des Alten und Neuen Testaments ist nicht "nachtragend", aber er lässt auch nicht mal "alle Fünfe gerade sein". Er ist vollkommen gerecht. Gott kann nicht "rach-" oder "eifersüchtig" im menschlichen Sinn sein. Er wird nur jede Ungerechtigkeit verurteilen. Was die Gerichte über die damals  gottlosen, Kinderopfer und Sodomie praktizierenden Völker anbelangt, so muss man sich einerseits ihre Unbußfertigkeit vor Augen halten, ihre Weigerung vom Bösen umzukehren und andererseits  die bloße Tatsache , dass Gott die Zeit eines  jeden festsetzt  und bestimmt. Gottes Gericht ist immer der Wahrheit entsprechend, aufgrund der Werke und ohne Ansehen der Person. Ebenso wie die Völker in Kanaan wurde das Volk Israel immer wieder gerichtet. Gott des Rassismus zu bezeichnen ist leicht widersinnig. Ebenso ist die Behauptung der Gott der Bibel sei frauenfeindlich nicht haltbar und beruht auf (gewolltem?) Unverständnis.

 

Wir leben in einer postmodernen, humanistisch geprägten und pluralistischen Gesellschaft. Der Mensch hat sich eine eigene erbärmliche Vorstellung von Gerechtigkeit aufgebaut. Dem heiligen und gerechten Gott wird sie nicht standhalten und jeder wird seine Taten verantworten müssen. Wer aber das Unverdiente, völlig Unverständliche, diese völlige Liebe in seinem Herzen ablehnt, muss sich nicht darüber wundern, wenn er von Gott verdammt wird. Es liegt nicht an Gott, der alles getan hat, sondern im Willen der Menschen verborgen. Jesus sprach mehr von der Hölle als vom Himmel. Die zentrale Botschaft des Neuen Testaments ist, dass der Mensch geradewegs in Richtung Verdammnis fährt, wenn er nicht umkehrt und das Unverdiente annimmt. Die Menschen wollen alles, nur nicht in die Hölle. Die Menschen wollen nicht in die Hölle - was sie noch viel weniger wollen ist erettet zu werden. Der Mensch ist allein dafür verantwortlich. Jesus ruft dazu auf sich mit Gott versöhnen zu lassen. Es ist die wunderbare Nachricht des NT, dass es Vergebung gibt. Das was Dawkins da beschreibt, hat auch nichts mehr mit Gott zu tun. Er versteht nicht ansatzweise Gottes Wesen und was durch Gott definiert wird. 

 

5.1.08 18:03


Die Christen!

"Ja, hör mir auf mit Religion! Das Christentum war genauso schlimm, wenn nicht noch schlimmer, als der heutige Islam(-ismus). 99% aller Kriege haben ihre Ursache in der Religion. Erst die gewaltsame Christianisierung u. dann die Inquisition, die Kreuzzüge..."

Man mag von dieser Aussage halten was man will. Jedenfalls ist es nicht zu leugnen, dass das "Christentum", bzw. die verhasste Kirche eins der größten Feindbilder unserer Gesellschaft geworden ist. Das scheint auch aufgrund der Greueltaten, welche sie begangen hat, verständlich. Ich glaube hierzu muss man keine weiteren Worte verlieren.

So lehne ich als bibelgläubiger Christ das (Namens-)"Christentum" ab. Kein Mensch kann ernsthaft behaupten, dass die politischen und religiösen Praktiken dieses religiösen Systems mit dem Neuen Testament zu vereinbaren sind. Mal abgesehen von verschiedenen Heilslehren der RKK und des NT's und von den heidnisch beeinflussten Kulten - also dem religösen Aspekt - höre man sich Jesus an:

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt; wenn mein Reich von dieser Welt wäre, so hätten meine Diener gekämpft" (Joh 18,36)

Ebenso ermahnt Paulus:

"Vergeltet niemand Böses mit Bösem; seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen!" (Römer 12,17)

 

Ebenso wird dazu aufgrufen sich der Obrigkeit unterzuordnen. Da passt es nicht ins Bild wenn eine "Christenheit" zur weltlichen Macht avanciert. Selbiges hat spätestens den moralischen Niedergang der Kirche besiegelt.


Die Christliche Religion ist nur ein leeres religiöses System, was in keinster Weise die Lehre Jesu Christi befolgt. Und wegen dieser bloßen Tatsache ist es irrational und ohne Fundament. Deswegen kann man einem Christen, welcher nach der Bibel Jesus nachfolgen will, die Kirchengeschichte nicht vorhalten. Vielmehr wurden solche die sich gegen die Dogmen der Kirche wandten und für das wahre Christentum einstanden von der Kirche verfolgt bis getötet. Heute stehen anstelle solcher die früher die Macht hatten meist liberale Theologen, die im Prinzip nichts glauben. Die welche wirklich noch an eine einzige Wahrheit glauben, die Bibel ernst nehmen, sind nun die Fundamentalisten. Aber das ist wieder ein anderes Thema...

 

4.1.08 22:50


Rechtsradikale Fundichristen

Hier eine interessante linke Beurteilung über http://www.igfm.de:

Zitat:
Unter der Überschrift "Steinigung für einen Seitensprung: Ist die Scharia auf dem Vormarsch?" wird dem Schreckgespenst der Bedrohung durch "den" Islam, einem Hauptbetätigungsfeld der christlichen Fundamentalisten, nachgegangen. Scheinbar soll es nur um Menschenrechte gehen, tatsächlich geht es um Propaganda gegen andere Religionsgemeinschaften. "Auch Muslime streben nach Frieden in Freiheit, aber nicht nach der freiheitlichen, offenen Wertegemeinschaft für alle, für Gläubige, Andersgläubige und Nichtgläubige. Das ist der große Unterschied zu unserer Wertegemeinschaft" schreibt der Vorsitzende der IGfM in der Mitgliederzeitung "Für die Menschenrechte – Mitteilungen an Freunde und Förderer". Demzufolge versucht auch die IGfM mit den Aktivitäten von Fundamentalisten die Christenheit als non plus ultra darzustellen und für sich zu werben.
http://de.indymedia.org/2003/10/63046.shtml

Das heißt, wer die weltweite Christenverfolgung anprangert, macht sich schuldig Propaganda gegen andere arme Religionsgemeinschaften zu betreiben. Das erinnert an die Behauptung die Gesellschaft für bedrohte Völker wäre eine Vorfeldorganisation für völkische Propaganda, die mal einer im Usenet verbreitet hatte. Eine beißende Logik... Die Christen die trotz der schweren Verfolgung an ihrem Glauben festhalten (!) werden mit einem verächtlichen Seitenblick als "Fundamentalisten" bezeichnet. Jedenfalls zeigt sich hier was "praktischer Pluralismus" im Bezug auf eine verblendete Wahrnehmung bedeutet.
4.1.08 12:59


Widerlegt das Allmachtsparadoxon das biblische Gottesbild?

Augustinus hat es in etwa so formuliert: Gott kann gewisse Dinge aufgrund seiner Allmacht nicht tun. Dem kann man zustimmen, wenn man berücksichtigt, dass die Allmacht des biblischen Gottes nicht losgelöst von seinem Wesen gesehen werden kann. Wenn man "Allmacht", im Sinne von "zu allem fähig" definiert, ist dieser Gott nicht "allmächtig", denn tatsächlich kann der Gott der Bibel einige Dinge nicht tun: Er kann nicht lügen, betrügen, Untreu sein, er kann sich nicht selbst verleugnen, sündigen o. gegen sein Gesetz verstoßen. Der Gott der Bibel ist vollkommen und definiert durch sein Wesen die Vollkommenheit. Aber eben in seiner Vollkommenheit ist für Gott nichts zu wunderbar oder groß. Er steht über den (Natur-)Gesetzen dieser Welt, die er selbst aufgestellt hat. Er steht sogar über der Logik und definiert sie zugleich. Gott kann also alles tun, wird aber aufgrund seiner Vollkommenheit nur Vollkommenes, Gerechtes und Heiliges bewirken. Ebenso muss bei diesen Überlegungen berücksichtigt werden, dass ein Mensch Gott nicht logisch erfassen kann. Jemand hat mal gesagt, dass dies ein kleiner Gott wäre, den wir Menschen erklären könnten. Ferner benötigt ein heiliger und gerechter Gott auch keine Rechtfertigung durch seine Geschöpfe.

 

"O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unausforschlich sind seine Gerichte und unausspürbar seine Wege!" (Röm. 11,33)

 

Gottes Wege und Gedanken sind höher als die der Menschen, wie der Prophet Jesaja an anderer Stelle erkennt. Das Philosophieren kann das biblische Gottesbild nicht widerlegen. Auch nicht durch Zurückgreifen biblischer Aussagen ad absurdum geführt werden, da es augenscheinlich nicht richtig verstanden wird und nicht alle Prämissen berücksichtigt werden. Das gilt vor allem auch für die Theodizeefrage, die aus philosophischer Sicht sehr wohl nicht lösbar ist - aber nicht wirklich das biblische Gottesbild wiedergibt.

3.1.08 14:57





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung